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Meilen- und Stolpersteine. Alles aus Presse, Produkt und Event.

26. Juni 2018

Disruption#1: Medien & Messen

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.
Musik, Medien, Einzelhandel sind längst massiv betroffen. Und haben sich zum Teil komplett gewandelt. Hier galt und gilt die nämliche Frage: Digitalisierst Du noch oder transformierst Du schon?

Medien und Messen: Miteinander oder Gegeneinander?

Wenn wir auf die Verlags- und Zeitschriftenbranche schauen, sehen wir, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht. Die Auflage der Tageszeitungen hat sich seit 1983 mehr als halbiert. Selbst Qualitätsjournalismus ist kein Garant für Stabilität. Mit den Lesern schwinden die Anzeigenkunden. Das Geschäftsmodell Reichweite hat sich erübrigt. Und das Geschäftsmodell Anzeigen (Der Verkauf von Spalten und Millimetern), entbehrt ohne Reichweite auch jeder Grundlage.

Zurzeit erlebt die Deutsche Messewirtschaft ein Beben, das sich seit Jahren langsam ankündigt und in absehbarer Zeit eine Branche demontiert, die weltweit führend ist und einen sehr guten Ruf genießt. Dabei geht es den Messen wie auch den Publishern: Sie hören das Grollen nicht, das Geschäft hat noch zu viel Momentum. Es läuft ja. Irgendwie. Und von der Digitalisierung sind die Messen weit entfernt. Ja, und von der Transformation noch viel weiter. Und auch hier gilt: Ohne Reichweite wird sich gleichfalls das Geschäftsmodell Platz (Stand und Quadratmeter) erübrigen.

Was die Angelegenheit ungemein verschärft, ist dem Umstand geschuldet, dass die Medienunternehmen nun das Messegeschäft für sich entdecken. Im Fachmedienumfeld ist das (zumindest im Hinblick auf die Durchführung von Kongressen) nichts Neues. Dort trugen 2017 die Veranstaltungserlöse mit 88 Millionen Euro (+17,9 %) überproportional zum Wachstum bei. Insgesamt entfielen auf sie 7,6 Prozent (580 Mio. Euro) am Gesamtumsatz. [Quelle: Fachpressestatistik]

Auf der anderen Seite sind Messen inzwischen immer stärker publizistisch tätig. Es liegt ja nahe, für die Branche, die die Messe zusammenführt, auch inhaltliche Angebote zu entwickeln. (mehr …)

27. April 2016

miitya auf der 2. StartUp-Konferenz: Cooperate for success! am 30. Juni 2016

Der StartUp-Boom ist inzwischen auch im Medienbusiness angekommen. Und immer mehr Medienhäuser, ob B2B oder B2C, investieren in StartUps im Digitalbusiness, um ihre Geschäftsmodelle weiter auszubauen und mehr Innovationsdynamik in ihr Haus zu bringen.

Doch wann machen solche strategischen Investments, Ventures oder sogar Übernahmen Sinn, und wie lassen sie sich erfolgreich bewerkstelligen? Wie können auch Publisher und Unternehmen, die nicht finanziell einsteigen wollen, von StartUps profitieren und lernen? Und mit welchen zukunftsweisenden Geschäftsmodellen werden StartUps Kundenbedürfnissen im Medienbusiness gerecht, und was vermitteln sie in puncto Markteinschätzung, Markteinführung und Lean Business Development?

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15. April 2015

#fitfordigital

… so der Hashtag des Abendgesprächs “Fit for Digital Publishing”, zu dem die Akademie der Deutschen Medien einlud.  jo folgte dem Ruf. Der Untertitel der Veranstaltung weniger verheißungsvoll: “Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte in Verlags- und Medienunternehmen heute?” Bei unserer flachen Hierarchie (3 gleichberechtigte Chefs) war hier nicht ganz so viel Erkenntnisgewinn zu erwarten. Aber #fitfordigital, das klang spannend.

Auf der Bühne (unter der souveränen Moderation der geschätzten Martina Steinröder) drei Meister ihres Faches:

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