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Meilen- und Stolpersteine. Alles aus Presse, Produkt und Event.

9. August 2018

Disruption#5: Die Digitalisierung

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.

Auch die Messebranche ist gegen Disruptionen nicht gefeit. Neue Player, veränderter Beschaffungsmarkt, Granularisierung der Nutzerbedürfnisse, digitale Angebote u.v.m. erschüttern angestammte Geschäftsmodelle. Heute überprüfen wir, inwieweit analoge Nutzerversprechen der Messen digital substituiert werden.

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30. Juli 2018

Disruption#4: Die Aussteller (Bsp. Baselworld)

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.

Auch die Messebranche ist gegen Disruptionen nicht gefeit. Neue Player, veränderter Beschaffungsmarkt, Granularisierung der Nutzerbedürfnisse, digitale Angebote u.v.m. erschüttern angestammte Geschäftsmodelle. Heute skizzieren wir, wie abhängig Messegesellschaften von einzelnen Ausstellern sind.

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16. Juli 2018

Disruption#3: Messen vs. digitale Zielgruppenansprache

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.

Auch die Messebranche ist gegen Disruptionen nicht gefeit. Neue Player, veränderter Beschaffungsmarkt, Granularisierung der Nutzerbedürfnisse, digitale Angebote u.v.m. erschüttern angestammte Geschäftsmodelle. Heute fragen wir, ob sich Messebeteiligungen überhaupt noch lohnen?

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4. Juli 2018

Disruption#2: Corporates & Messen

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.
Musik, Medien, Einzelhandel sind längst massiv betroffen. Und haben sich zum Teil komplett gewandelt. Hier galt und gilt die nämliche Frage: Digitalisierst Du noch oder transformierst Du schon?

Corporates und Messen: Miteinander oder Gegeneinander?

Viele Corporates setzen längst nicht mehr auf etablierte Medien, sondern auf eigene Publikationen, um ihre Marke, ihr Angebot zu verstärken und Leads zu generieren. Die Investitionen für Content Marketing beziffert das cmf – Content Marketing Forum auf etwa 9 Mrd Euro in DACH (in den Mediengattungen Online, Mobile, Video und Print).

Corporates haben aber auch schon eigene Events und Messen als Touchpoint für Kundenbegegnungen, Produkt- und Markeninszenierungen und Instrument der Kundengewinnung und Kundenbindung entdeckt und besetzt. Ein Lead (registrierter Besucher einer kostenlosen Veranstaltung) ist den Unternehmen dabei zum Teil einen dreistelligen Eurobetrag wert. Wohlgemerkt: zuzüglich der Kosten für die Veranstaltung.

In einigen Fällen kooperieren sie dabei eng mit Messegesellschaften und nutzen deren Flächen, Logistik und Infrastruktur. Die Salesforce World Tour im Rahmen der CEBIT oder das FujitsuForum im ICM der Messe München sind Beispiele dafür. Allerdings haben die Messen in diesen Fällen keinen Zugang zu den wesentlichen Assets der Veranstalter:
Aussteller- und Besucherdaten. Und sie sind austauschbar. Nur ein Beispiel: Salesforce war bis einschließlich 2016 Mieter in München, bevor sie nach Hannover wechselten.  (mehr …)

26. Juni 2018

Disruption#1: Medien & Messen

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.
Musik, Medien, Einzelhandel sind längst massiv betroffen. Und haben sich zum Teil komplett gewandelt. Hier galt und gilt die nämliche Frage: Digitalisierst Du noch oder transformierst Du schon?

Medien und Messen: Miteinander oder Gegeneinander?

Wenn wir auf die Verlags- und Zeitschriftenbranche schauen, sehen wir, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht. Die Auflage der Tageszeitungen hat sich seit 1983 mehr als halbiert. Selbst Qualitätsjournalismus ist kein Garant für Stabilität. Mit den Lesern schwinden die Anzeigenkunden. Das Geschäftsmodell Reichweite hat sich erübrigt. Und das Geschäftsmodell Anzeigen (Der Verkauf von Spalten und Millimetern), entbehrt ohne Reichweite auch jeder Grundlage.

Zurzeit erlebt die Deutsche Messewirtschaft ein Beben, das sich seit Jahren langsam ankündigt und in absehbarer Zeit eine Branche demontiert, die weltweit führend ist und einen sehr guten Ruf genießt. Dabei geht es den Messen wie auch den Publishern: Sie hören das Grollen nicht, das Geschäft hat noch zu viel Momentum. Es läuft ja. Irgendwie. Und von der Digitalisierung sind die Messen weit entfernt. Ja, und von der Transformation noch viel weiter. Und auch hier gilt: Ohne Reichweite wird sich gleichfalls das Geschäftsmodell Platz (Stand und Quadratmeter) erübrigen.

Was die Angelegenheit ungemein verschärft, ist dem Umstand geschuldet, dass die Medienunternehmen nun das Messegeschäft für sich entdecken. Im Fachmedienumfeld ist das (zumindest im Hinblick auf die Durchführung von Kongressen) nichts Neues. Dort trugen 2017 die Veranstaltungserlöse mit 88 Millionen Euro (+17,9 %) überproportional zum Wachstum bei. Insgesamt entfielen auf sie 7,6 Prozent (580 Mio. Euro) am Gesamtumsatz. [Quelle: Fachpressestatistik]

Auf der anderen Seite sind Messen inzwischen immer stärker publizistisch tätig. Es liegt ja nahe, für die Branche, die die Messe zusammenführt, auch inhaltliche Angebote zu entwickeln. (mehr …)

23. Oktober 2017

Forrester Report: Mobile verändert alles!

Der Report »Mobile Moments Transform Commerce And Service Experiences. Strategic Plan: The Mobile eBusiness Playbook« von Julie A. Ask, erschienen am 18. Mai 2017, wurde uns heute zur Verfügung gestellt.

Die Kernaussage ist simpel:

The mobile mind shift is the expectation that I can get what I want in my immediate context and moments of need.

Wenn ein Nutzer heute etwas, irgendetwas benötigt, nimmt er sein Smartphone zur Hand und bittet um Hilfe. „Ist mein Rezept fertig?”, „Hat mein Flugsteig gewechselt?“, „Kann ich einen Tisch reservieren?“ … Die Antworten auf all diese Fragen befinden sich im Smartphone, und der Nutzer weiß das. Und jedes positives Feedback bestärkt ihn auf pavlov’sche Weise darin, dass wirklich jede Lösung für jedes Problem auf dem mobilen Gerät liegt. Damit steigen die Erwartungen der Nutzer und die Anforderungen an die digitalen Strategen in den Unternehmen.

Die Autorin formuliert drei zentrale Thesen:

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18. Oktober 2017

Digitalisierst Du noch oder transformierst Du schon?

Das war der Titel eines Vortrages, den der CDO von BSH auf einer unserer Veranstaltungen hielt.
Wir teilen die Beobachtung, dass Unternehmen bevorzugt versuchen, analoge und lineare Geschäftsmodelle (Bsp: Produktion eines physischen Buches) zu digitalisieren (Ausgabe als eBook) und nicht ihr Geschäftsmodell entlang bestehender Substanzwerte wie Marktzugänge, Prozesse oder auch Mitarbeiterwissen zu transformieren.

Ein – und der geneigte Leser möge uns nachsehen, dass wir uns hier wieder exemplarisch der Buchbranche bedienen – kleines Beispiel für einen großen Paradigmenwechsel und den Beginn einer spannenden Transformation markiert für uns der Verlag G&U, bekannt für seine Kochbücher: (mehr …)

15. April 2015

#fitfordigital

… so der Hashtag des Abendgesprächs “Fit for Digital Publishing”, zu dem die Akademie der Deutschen Medien einlud.  jo folgte dem Ruf. Der Untertitel der Veranstaltung weniger verheißungsvoll: “Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte in Verlags- und Medienunternehmen heute?” Bei unserer flachen Hierarchie (3 gleichberechtigte Chefs) war hier nicht ganz so viel Erkenntnisgewinn zu erwarten. Aber #fitfordigital, das klang spannend.

Auf der Bühne (unter der souveränen Moderation der geschätzten Martina Steinröder) drei Meister ihres Faches:

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