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Meilen- und Stolpersteine. Alles aus Presse, Produkt und Event.

4. Juli 2018

Disruption#2: Corporates & Messen

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.
Musik, Medien, Einzelhandel sind längst massiv betroffen. Und haben sich zum Teil komplett gewandelt. Hier galt und gilt die nämliche Frage: Digitalisierst Du noch oder transformierst Du schon?

Corporates und Messen: Miteinander oder Gegeneinander?

Viele Corporates setzen längst nicht mehr auf etablierte Medien, sondern auf eigene Publikationen, um ihre Marke, ihr Angebot zu verstärken und Leads zu generieren. Die Investitionen für Content Marketing beziffert das cmf – Content Marketing Forum auf etwa 9 Mrd Euro in DACH (in den Mediengattungen Online, Mobile, Video und Print).

Corporates haben aber auch schon eigene Events und Messen als Touchpoint für Kundenbegegnungen, Produkt- und Markeninszenierungen und Instrument der Kundengewinnung und Kundenbindung entdeckt und besetzt. Ein Lead (registrierter Besucher einer kostenlosen Veranstaltung) ist den Unternehmen dabei zum Teil einen dreistelligen Eurobetrag wert. Wohlgemerkt: zuzüglich der Kosten für die Veranstaltung.

In einigen Fällen kooperieren sie dabei eng mit Messegesellschaften und nutzen deren Flächen, Logistik und Infrastruktur. Die Salesforce World Tour im Rahmen der CEBIT oder das FujitsuForum im ICM der Messe München sind Beispiele dafür. Allerdings haben die Messen in diesen Fällen keinen Zugang zu den wesentlichen Assets der Veranstalter:
Aussteller- und Besucherdaten. Und sie sind austauschbar. Nur ein Beispiel: Salesforce war bis einschließlich 2016 Mieter in München, bevor sie nach Hannover wechselten.  (mehr …)

26. Juni 2018

Disruption#1: Medien & Messen

Alle Branchen müssen sich transformieren. Die Ausschläge auf der Richterskala der Disruption mögen zwar variieren, kommen die Veränderungen doch auf unterschiedliche Weise, zu verschiedenen Zeiten, mit graduellen Abstufungen. Mal schleichend, mal hart.
Musik, Medien, Einzelhandel sind längst massiv betroffen. Und haben sich zum Teil komplett gewandelt. Hier galt und gilt die nämliche Frage: Digitalisierst Du noch oder transformierst Du schon?

Medien und Messen: Miteinander oder Gegeneinander?

Wenn wir auf die Verlags- und Zeitschriftenbranche schauen, sehen wir, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht. Die Auflage der Tageszeitungen hat sich seit 1983 mehr als halbiert. Selbst Qualitätsjournalismus ist kein Garant für Stabilität. Mit den Lesern schwinden die Anzeigenkunden. Das Geschäftsmodell Reichweite hat sich erübrigt. Und das Geschäftsmodell Anzeigen (Der Verkauf von Spalten und Millimetern), entbehrt ohne Reichweite auch jeder Grundlage.

Zurzeit erlebt die Deutsche Messewirtschaft ein Beben, das sich seit Jahren langsam ankündigt und in absehbarer Zeit eine Branche demontiert, die weltweit führend ist und einen sehr guten Ruf genießt. Dabei geht es den Messen wie auch den Publishern: Sie hören das Grollen nicht, das Geschäft hat noch zu viel Momentum. Es läuft ja. Irgendwie. Und von der Digitalisierung sind die Messen weit entfernt. Ja, und von der Transformation noch viel weiter. Und auch hier gilt: Ohne Reichweite wird sich gleichfalls das Geschäftsmodell Platz (Stand und Quadratmeter) erübrigen.

Was die Angelegenheit ungemein verschärft, ist dem Umstand geschuldet, dass die Medienunternehmen nun das Messegeschäft für sich entdecken. Im Fachmedienumfeld ist das (zumindest im Hinblick auf die Durchführung von Kongressen) nichts Neues. Dort trugen 2017 die Veranstaltungserlöse mit 88 Millionen Euro (+17,9 %) überproportional zum Wachstum bei. Insgesamt entfielen auf sie 7,6 Prozent (580 Mio. Euro) am Gesamtumsatz. [Quelle: Fachpressestatistik]

Auf der anderen Seite sind Messen inzwischen immer stärker publizistisch tätig. Es liegt ja nahe, für die Branche, die die Messe zusammenführt, auch inhaltliche Angebote zu entwickeln. (mehr …)

7. Februar 2018

Mobile Angebote von Messen: Umfrageergebnisse

Im Zeitraum von Mitte Dezember 2017 bis Ende Januar 2018 hatten wir in einer Umfrage erhoben, wie ein mobiles Angebot einer Messe oder eines Kongresses ausgestaltet sein muss, um den Nutzern einen effizienten Besuch zu gewährleisten. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Key Findings:

  • Teilnehmer wollen in erster Linie ihr geschäftliches Netzwerk erweitern bzw. pflegen und sich über Branchenentwicklungen informieren, die Umsetzung oder Vorbereitung von Investitionsvorhaben ist ein nachgeordneter Besuchsgrund.
  • Die mobilen Angebote der Messen und Kongresse unterstützen die Nutzer kaum und werden meist unmittelbar nach der Veranstaltung wieder deinstalliert.
  • Nutzer wollen sich vor allem mit der App (Hallenplan, relevante Aussteller, Veranstaltungsprogramm) orientieren und ihren Besuch optimieren.
  • Funktionen, die Nutzer vermissen, sind vor allem Matchmaking-Tools / Communityfunktionen wie Kontakte in der Nähe anzeigen / Geschäftliches Kontaktnetzwerk erweitern, Thementouren (gezielt Aussteller finden) sowie ein Assetmanagement (Download-, Kontakt-, Notizenverwaltung).

Zum Download der Ergebnisse

8. Februar 2017

Scheduler-Modul

Zeit zielgerichtet nutzen

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. 

Seneca

Das Scheduler-Modul erlaubt den Nutzern, ihre Terminpläne zu synchronisieren. So können zum Beispiel während eines Messebesuches freie Verfügbarkeiten anderen Kontakten (automatisch) angezeigt und so relevante Gesprächsanfragen empfangen werden. Schon im Vorfeld einer Veranstaltung kann der Nutzer festlegen, wann er für andere Nutzer sichtbar ist. Zudem hat ein Nutzer für seine Reiseplanung die Möglichkeit, andere Nutzer an anderen Standorten (außerhalb seines aktuellen Radius) zu identifizieren und anzusprechen.

Das Modul wird vor allem für Messen und Veranstalter entwickelt, eignet sich aber auch hervorragend für Unternehmen, die die Planung und Abstimmung ihrer Mitarbeiter vereinfachen möchte.

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