/ So verdient man Geld mit Apps
29. April 2015

Eine der häufigen Fragen, die uns gestellt wird, ist: „Und wie wollt Ihr damit Geld verdienen?“ Diese Frage ist im Hinblick auf die Masse an kostenlosen Apps natürlich berechtigt.  Lassen Sie uns kurz erläutern, welche Monetarisierungsmöglichkeiten verbreitet sind. Grundsätzlich gibt es sechs Modelle:

Die „kostenlose“ App

Das wohl beliebteste und häufigste Modell ist die „kostenlose“ App. Sie laden die App runter und können diese einfach so „gratis“ nutzen. Umsonst ist die Nutzung aber nicht, denn „There is no such thing as a free lunch„.

Die Währung mit der die Nutzer bezahlen, ist eine andere als Geld. Sie zahlen mit Ihren persönlichen Daten (anonymisiert oder nicht), mit Ihren Device-Informationen oder Ihren Bewegungsprofil. Auf Seiten des App-Herstellers werden diese Informationen und Daten dafür verwendet, mehr Traffic auf der eigenen Website oder im Store zu generieren. Diese Apps generieren also einen indirekten Umsatz. Und Sie sind Teil eines breiteren Ertragmechanismus oder einer Marketingstrategie.

Das Freemium Modell

Die kostenlose App bietet eingeschränkte Nutzung in Bezug auf Funktionalität oder Dauer. Mit Zahlungen (InApp-Purchases) werden Beschränkungen entfernt, die volle Funktionalität wird hergestellt oder neue Levels werden freigeschaltet. Dieses Modell wird besonders für Game Apps verwendet und kann sehr erfolgreich sein, wie es die heutigen Zahlen von Gameloft zeigen!

Kostenpflichtige Apps

Bei kostenpflichtigen Apps ist der Download kostenpflichtig, es gibt in der Regel keine zusätzlichen InApp-Käufe und Sie verfügen als Nutzer über die komplette Funktionalität der App. Bei diesem Modell wird der Preis entweder einmalig (z.B Threema) für eine zeitlich unbegrenzte Nutzung entrichtet oder in Form eines Abonnements (z.B. Norton) erhoben.

Paidmium oder Paymium

Paidmium oder Paymium Modelle sind neue Monetarisierungsmodelle, bei denen der Download kostenpflichtig ist und Sie darüber hinaus zusätzlich InApp-Käufe tätigen können. Dieses Modell eignet sich sehr gut die Freischaltung von neuem Content und wird im Gaming Bereich (Card Wars, Order and Chaos Online) immer häufiger eingesetzt.

InApp-Werbung

Die Finanzierung der „kostenlosen“ App läuft über Einblendung von Werbung (Banner, Videoanzeigen). Dieses Geschäftsmodell ist besonders erfolgreich in den USA, Großbritannien und Indien.

Dynamische Geschäftsmodelle

Hier variiert das Modell: Es wird mehr Werbung ausgespielt, falls der User während einer bestimmten Zeit keine InApp-Purchases tätigt.

miitya

Und um den Bogen rund zu machen und auf die Ausgangsfrage zu beantworten:

miitya ist eine Freemium-App. Sie können die App nahezu vollumfänglich nutzen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen. Unser Geschäftsmodell basiert nicht auf der Monetarisierung Ihrer Nutzerdaten, sondern ausschließlich darauf, dass wir Ihnen einen größeren Funktionsumfang und ein besseres Nutzererlebnis gegen Gebühren zur Verfügung stellen.

Wenn Sie Premium-Features nutzen wollen, können Sie das entweder über InApp-Purchases nach Anfall kaufen oder die Premiumfunktionen abonnieren. Das kostet Euro 2,00 pro Monat (bei einer Laufzeit von 24 Monaten). Damit – und das ist der dynamische Ansatz – haben Sie dann auch ein werbefreies App-Erlebnis.

Freemium vs. Premium

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