/ Kreatives Unternehmertum 2016: Begegnungen & Inspirationen.
22. April 2016

Während Roland unseren Mandanten weiter agilisiert und Prasad die App stabilisiert, durfte jo auf Einladung unseres Partners Design Offices einen zweitägigen »Kreativurlaub« antreten. Unter dem Motto »Das Neue ist vergangen« lud das Team vom Kreativen Unternehmertum 150 Entscheider, Wissenschaftler, Künstler und Partner für 2 Tage auf den vitra Campus in Weil am Rhein.

Beeindruckend, wie Architektur, Design und Kirschblüten diesem jungen Kongressformat einen perfekten Rahmen schaffen. »Die einzige Möglichkeit der Erfindung ist die Erfindung des Unmöglichen«. Die Keynote von Prof. Dr. Stephan A. Janßen beruhigt jo bei dem Gedanken an unsere Technologie, unsere ehrgeizigen Pläne und das Tempo, das wir so gerne in allen Belangen (Technologie- und Marktentwicklung) beschleunigt sähen.

Wunderbar und überraschen die Begegnung mit Nika (vom Institut für Wirtschaftsgestaltung), die jo das letzte Mal vor 20 Jahren beim gemeinsamen Philosophiestudium in München sah. Ihr Vortrag von den Tränen des Eros. Es geht um die Kunst des Loslassens. Dann Prof. Götz Werner, Gründer der dm, auf der Bühne. Ohne Präsentation. Authentisch fabulierend. »Bruder Jakob, schläfst Du noch?«, seine gebetsmühlenartige Frage. Wir können nur über uns herauswachsen, wenn wir nicht so bleiben wie wir sind. Stichwort #Regenerationsbereitschaft. Es sei nicht wichtig, wie stark ein Unternehmen wächst, sondern vielmehr wie bereit es zur Veränderung ist. Dazu bedarf es der richtigen Führung. Keine Direktoren, sondern Evokateure, seien gefragt.

Und schon wieder eine überraschende Begegnung: Dino von adidas, den jo letztes Jahr in einem Workshop bei censhare kenenlernte. Die Welt ist so klein. miitya kann das alles sichtbar machen. Wir sollten nicht länger auf den Zufall angewiesen sein. Apropos censhare. Bei einem späteren Gespräch ist das das Stichwort, das noch eine Verbindung sichtbar macht. Einer der Stipendiaten hatte den Sound für den censhare-Film geliefert, den jo vor ein paar Jahren für das Unternehmen machte. Und noch ein Common: censhare liefert die Software, über die unser Gastgeber vitra integriert kommuniziert.

Berührend das Engagement von Dr. Juliane Kronen: Sie vermittelt mit innatura über- und Fehlproduktionen an gemeinnützige Organisationen. jo vernetzt sie mit der Lebensmittelwirtschaft, Audi und adidas. So geht Netzwerken.

Besonders gelungen und erfrischend der Vortrag von Raphael Horzon: »Wege zu Erfolg und Reichtum«. Ein Serial Entrepreneur. Meist erfolglos. Aber seine Launchparties sind legendär. Und sein Regal und sein Buch. Auf den Rohstoff Innovation baut Dr. Sigrist seine Keynote auf. Und Methoden, das große Rauschen zu unterdrücken. Wir übersetzen das mit Relevanz und Kontextualität. Das treibt uns an.

Schließlich geht es in Friede, Freude Eierkuchen um die Kraft sozialer Beziehungen. Doch was der Unternehmensphilosoph Dominic Veken und der Konsumpsychologe und Trendforscher Stefan Baumann vorstellen, ist uns längst bewusst. Und manifestiert sich #ÜberraschendeBegegnung3, als jo auf dem Weg zum nächsten Workshop Suse in die Arme läuft. Das muss auch schon 10 Jahre her sein. »Kruzinesen«, denkt sich jo, Zeit, dass unsere App im Markt ankommt. Dann hätte ich das vorher gewusst und auch Zeit für ein Gespräch einplanen können.

Was bleibt nach 2 Tagen? jos Fazit: satt und k.o. dank KU. Viele Eindrücke, überraschende Begegnungen, neue Kontakte und ein Kniefall vor dem KU-Team, die das mit soviel Verve und Passion auf die Beine stellen. Hey! Die Jungs sind gerade Mitte 20! Und eines mehr: der entschlossene Vorsatz, wieder zu kommen. Zu vitra. Zum KU-Kongress No. 3. September 2017.

Snapshots:

vitra Campus

Blick zu den ProduktionshallenDas vitra HausFire Stationvor dem DomeSonne und Inspiration satt

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