/ Hello, competitor. Warm welcome!!
11. Januar 2018

Als wir vor über zwei Jahren unser MVP (minimum viable product) launchten, war die Anforderung an die App, persönliche Kontakte und relevante Nutzer in der Umgebung in Echtzeit zu zeigen. #miityawasborn. Zugegeben: Der Versuch, ein professionelles Netzwerk via App zu etablieren, das auf dem Prinzip der strong ties basiert, scheiterte – fast wollen wir sagen – kläglich. Investoren bescheinigten uns, das Konzept sei sehr spannend, mehr noch, sie zeigten sich überrascht, dass es bereits ein Produkt gebe, aber winkten spätestens dann ab, wenn wir eine Frage verneinen mussten: Die nach den Wettbewerbern. Klar, im privatem Kontext gibt es Nachbarschafts- und Dating-Apps, aber eine professionelle Anwendung, die gab es nicht. Bis heute! 

Hello, world.

So stellt sich ripple vor:

Professionelles Networking sei heute ziemlich grauenvoll. Darin waren sich die Macher von Ripple, fast allesamt ehemalige Tinderisti um den Tinder Co-Gründer Ryan Ogle https://www.linkedin.com/in/ryan-ogle-ba5b481/, einig, als sie anfingen, über ihre eigenen Erfahrungen mit den Netzwerken zu reflektieren. Werbung, spammige Mails von Personalvermittlern und Verkäufern und viel zu wenig Interaktion. Bestehende Angebote seien einfach nicht geeignet, um sich ein relevantes und professionelles Netzwerk aufzubauen und nutzen zu können. Allesamt schwer zu benutzen, schwer zu finden und kostenpflichtig dazu.

Deshalb setzen sie sich das Ziel, ein echtes professionelles Netzwerk zu schaffen. Ein kuratiertes Netzwerk. Eines, dass tatsächlich helfen würde, sich zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten zu verbinden. Ein Netzwerk für effektive Zusammenarbeit. Eine Plattform, die die Nutzer und nicht Abverkäufe oder den Aktienkurs an erste Stelle setzt.

Ripple. The Professional Network ist seit 8. Januar für iOS und Android verfügbar.

Die Presse über Ripple

Und was wir darüber denken …

Wettbewerb, so heißt es, sei gut für’s Geschäft, belebe es. Das können wir nur bestätigen. Wir freuen uns darüber, dass wir diesen Markt nicht mehr alleine bearbeiten müssen. Dass wir uns messen können. Und sind – da haben wir einfach ein paar hundert Tage Vorsprung – ganz gelassen:

Nicht, weil unsere Technologie so viel weiter wäre, sondern weil wir uns seit fast 14 Jahren intensiv mit professionellen und kuratierten Netzwerken auskennen. Weil wir um die Bedürfnisse der Nutzer wissen. Und selber lernen mussten (hey @Ryan: Lass Dir das übersetzen, dann spart Ihr viel Geld und Zeit!), dass wir kein weiteres professionelles Netzwerk brauchen, sondern nur unser eigenes schürfen müssen. Wir haben weiter gelernt (und das können sich alle Plattformen und Social Networks gerne zu Herzen nehmen), dass die Zeit der globalen Netze vorbei ist. Heute geht es um Tribes und nicht um Networks. Wir suchen Orientierung und Halt. Wollen einander verstärken. Audience ist etwas für (alte) Marken. Interaktion und Vertrauen etwas für New Worker. Die neue Arbeitsform ist die Komplizenschaft (so ein kleiner Leitfaden aus dem Jahr 2007, herausgegeben von A. Notroff, E. Oberhänsli und G. Ziemer). Wir wechseln die Aufgaben, Projekte, Unternehmungen ebenso schnell wie unsere Ziele und (Geschäfts)Partner. Fortlaufend.

Wir haben deshalb schon vor über einem Jahr die Weiterentwicklung unserer professionellen Networking-App eingestellt und uns ganz auf unsere Technologie fokussiert. Damit Messen und Veranstalter, Publisher und Portale, (Arbeitgeber)Marken sie als SaaS nutzen können, um jeweils ihrer professionellen Community eine Heimat zu geben, Bindeglied zwischen Menschen, Inhalten, Angeboten und  Orten zu werden. Im Hier und Jetzt. Und garantiert swipefrei 😉

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