/ Das Small-World-Phenomen: Je persönlicher desto gut!
21. Juli 2015

Das war die miitya Launch Party:

Der 16. Juli „ist ein besonderer Tag für uns, denn wir launchen nach 8 Monaten intensiver Vorbereitung unsere App“, so unser CTO Roland Oehen-Kanzow in seinem Vortrag. Unserer Einladung zur Launch Party in die Design Offices am Arnulfpark waren über 60 Beta-User, Freunde, Partner und Wegbegleiter gefolgt. Im Vordergrund stand jedoch nicht etwa die Präsentation der App, ihrer Funktionen und der White-Label-Lösung für Unternehmen, sondern die Menschen, ihre Verbindungen, Begegnungen und Gespräche. Frei nach dem Motto der Veranstaltung: The first life is the real life!

Daher dreht sich auf der Launch Party auch alles um das echte Leben. Mit dem Impulsvorträgen von Jan T. Eßwein, dem Experten und meistgelesenem deutschsprachigem Autor für Achtsamkeit, und Michael Schmutzer, Gründer und Geschäftsführer der Design Offices, beleuchteten wir an diesem Abend die Schnittstellen des virtuellen und realen Lebens und diskutierten über nach- und werthaltige Lebensmodelle der Zukunft. Für das leibliche Wohl sorgte das Catering des erfolgreichen Münchner StartUps Kulinado. Und es blieb auch genügend Zeit für Einzelgespräche mit den miitya-Gründern sowie zum Networking mit Influencern aus der Branche.

Gegen 18:00 öffneten die Design Offices ihre Pforten und luden zum geselligen Zusammensein in das sonnige Atrium, in dem uns Kulinado mit Quiches und Design Offices mit Getränken aus den Häusern Marx und Lambsbräu verwöhnten.

Johannes F. Woll, unser CMO, eröffnete den Abend mit einem Zitat von Humboldt „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“ und nahm die Teilnehmer mit auf eine Zeitreise: Vom kleinen-Welt-Phänomen Stanley Milgrams (Six Degress of Separation) über Tim Berners-Lee „Weaving the Web“ (The Web is for Interaction between People), das Cluetrain Manifest (Gespräche finden zwischen Menschen statt) und der Entwicklung von XING, LinkedIn und Facebook (vom Social Network zum Social Sales).
Sein Fazit: Es sind nicht die losen Enden unserer virtuellen Netzwerke, sondern die belastbaren Kontakte, die engen Verbündeten, mit denen wir uns erfolgreich verstärken. Und um diese Interaktion zu verbessern, gibt es nun miitya. Kurzweilig berichtete er, wie auch diese Veranstaltung zustande kam und erläuterte, wie er Design Offices und Kulinado kennen lernte, wie er auf einer Veranstaltung der Design Offices Jan Eßwein begegnete und Kulinado mit Design Offices zusammenbrachte. So wurde das Small-World-Phenomen anschaulich.

Michael O. Schmutzer nahm diesen Ball in seinem Vortrag „Digital wird Analog“ auf und skizzierte die Veränderung der Arbeitswelt. Heute, so die Erkenntnis vieler Studien, hängen Mitarbeiterzufriedenheit und Erfolg der Unternehmen maßgeblich davon ab, den unterschiedlichen Arbeitssituationen (Focus, Collaboration, Education und Sozializing) hinreichend Raum zu geben. Seine StartUp Design Offices trägt diesen Situationen bei der Gestaltung der flexiblen Bürolösungen und der Tagungswelt in jeder Hinsicht Rechnung.

Jan T. Eßwein, der meistgelesene Autor zum Thema Achtsamkeit, berichtete in seiner anschließenden Keynote „Der Achtsamkeitscode – wie Sie Ihre Mitmenschen wirklich erreichen“ von seinem halbjährigen Meditationsaufenthalt in einem Schweigekloster in Nepal, seiner Begegnung mit dem Dalai Lama und vermittelte auf eindringliche und interaktive Art und Weise dem gebannten Publikum vier Erkenntnisse:

  1. Autopilot ausschalten (wir müssen das, was wir tun, mit ganzer Aufmerksamkeit und Hingabe machen)
  2. Unitasking (der Mensch ist nicht fähig zum Multitasking. Mache eine Sache richtig und fokussiert. Und greif erst dann die nächste an. Suche Orte für das fokussierte Arbeiten).
  3. Digitaler Detox (Informationen überfordern uns, lenken uns ab. Wir müssen digitale Auszeiten nehmen und uns feste Zeiten einrichten, in denen wir die Mails und Nachrichten bearbeiten. Notifikationen abschalten!)
  4. Dalai-Lama-Haltung (Schenke Deinem Gegenüber alle Aufmerksamkeit, mache ihn für den Moment der Kommunikation zum Wichtigsten in Deinem Leben. Das ist echte Wertschätzung).

Im Anschluss daran erläuterte unser CTO Roland Oehen Kanzow die App in ihren aktuellen Funktionen und bat die Teilnehmer darum, die geplanten Features zu bewerten oder auch neue vorzuschlagen. Ganz im Sinne des agilen Vorgehens, das wir verfolgen. Und dem Lean-StartUp-Ansatz, der vorsieht, ein Produkt entlang der Bedürfnisse der Nutzer zu entwickeln.

Den offiziellen Teil beschloss unser CFO Frederik Gester mit der Vorstellung der miitya Corporate Services, mit der Marken ihren Kunden oder Verbände und Vereine ihren Fans eine eigene App anbieten können, damit diese sich untereinander finden, vernetzen, austauschen und treffen. Unternehmen und Brands können die App zu attraktiven Konditionen entweder als Corporate App erwerben und sie ihren Kunden, Nutzern oder Fans kostenlos zur Verfügung stellen. Oder die gebrandete App viralisieren und an den Premium-Erlösen partizipieren.

Abschließend lud Ralph Strachwitz, Gründer und CEO von Kulinado, die Gäste zum Essen und Netzwerken ins Atrium ein. Der laue Sommerabend tat das seine …

Zu den Gästen zählten unter anderem Benedict Rodenstock von Astutia, Bernd Zanetti, Geschäftsführer der Akademie der Deutschen Medien, Klaus Eck Geschäftsführer von eck consulting, Michael Voltz Markenanwalt mit Gattin Claudia, Mona Griesbeck, Geschäftsführerin von  imagetta. Agentur für Querdenker, Oliver Thum von mantro.net, Peter Scholler, Leiter der Expolab, Ralf Greis von der Zukunfts-Akademie und sein Kollege Marc Frey von S1mplify, Stefan Eiselein, Chef der Vogel Future Group, Timm Mohn von Nerdbench, Winfried Hagenhoff, COO der TNS Infratest, Philip Wältermann, Geschäftsführer der PWI sowie viele geschätzte Freunde und Partner. Unter Ihnen auch Stefan Pfeil, der Impressionen des Abends mit der Kamera einfing. Vielen Dank dafür!

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miitya. The Instant Meeting App:

miitya zeigt dem Nutzer, wo sich seine persönlichen Kontakte aus seinem Adressbuch aufhalten und wie sie sich bewegen. Darüber hinaus sieht er andere miitya-Nutzer, die für ihn relevant sein könnten. Jeweils in Echtzeit. Dabei hat jeder Nutzer maximale Souveränität über seine Daten, seine Standortinformationen und seine Sichtbarkeit. Sie können miitya nutzen, um relevante Kontakte in der Nähe zu identifizieren, und um sich mit Ihren Kontakten effizient zu treffen oder um mit ihnen ohne Medienbruch zu kommunizieren.

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