/ 12 Fragen. Und 1 Erkenntnis: Technologie ist nicht alles …
12. März 2015

Wir bauen eine App … Dabei mögen viele Menschen zunächst nur an die Programmierung denken.
Vor dem eigentlichen „Coden“ stehen eine ganze Reihe von Fragestellungen, die gar nichts mit Technologie zu tun haben und trotzdem beantwortet sein wollen. Wir sind eifrig dabei, die Liste für uns abzuarbeiten. Klar entstehen dabei schon wieder neue Fragen. Es ist ein Prozess. Und eine App-Entwicklung ein lebendig Ding! Gerne nehmen wir Sie mit auf die Reise. Hier 12 Fragen, die uns sehr beschäftig(t)en: 

  1. Welches Problem soll die App lösen?
    miitya sorgt dafür, dass (Business)Treffen reibungslos, effektiv und auch spontan erfolgreich verlaufen. Ganz einfach und ganz sicher! 
  2. Was soll die App leisten?
    Die App miitya zeigt dem Nutzer, wo sich seine persönlichen Kontakte aus seinem Adressbuch aufhalten und wie sie sich bewegen. Darüber hinaus sieht er andere miitya-Nutzer, die für ihn relevant sein könnten. Jeweils in Echtzeit.
  3. Welchen Markt wollen wir adressieren?
    Klar wollen wir die Welt erobern. Aber für uns ist München die Stadt des Aufbruchs. Hier haben wir unsere Partner, Communities, unser Netzwerk. Vorerst adressieren wir D/A/CH. Dann sehen wir weiter. Und Nutzer sind für uns alle Internet affinen Business Professionals. Davon zählt XING 8,5 Mio im deutschsprachigen Raum, LinkedIn über 6 Mio. (mit einer hohen Quote an Überschneidungen). Am Ende gibt es über 30 Mio. abhängig Beschäftigte plus Freiberufler plus Unternehmer plus Studenten ….
  4. Welche Mitbewerber sind in dem Markt aktiv oder könnten sich als potentielle Konkurrenten aufstellen?
    Im Datingbereich ist Lovoo die App No.1. Im Businesskontext wird die Luft schon dünn. Meistens basieren die Apps darauf, soziale Netzwerke und Events miteinander zu verschränken. Unsere Zielsetzung ist eine ganz andere …
  5. Welche Features wollen wir anbieten? Und welche davon in der ersten Version, welche ggf. zu einem späteren Zeitpunkt?
    Darüber haben wir uns schon vortrefflich Gedanken gemacht. In der Beta soll der Proof of Concept auf den Prüfstand. Für Version 1.0 gilt dann schon, dass sowohl die Freemium-Features als auch die Premiumfunktionen umgesetzt sind.
  6. Wie soll die App aussehen?
    Unser erstes Wireframe steht. Wir freuen uns auch hier schon auf Feedback! Am Ende sollen das die Nutzer sagen.
  7. Wie sind die Bedürfnisse der Nutzer?
    „Never miss again a bizz“, so unser Claim. Wir unterstellen, der Nutzer möchte mit seinem persönlichstem und wichtigstem Netzwerk interagieren. Da geht es nicht um Reichweite, da geht es nur um Relevanz. Und da haben wir eine große Aufgabe: Zuhören!
  8. Wie ist / sind unser(e) Geschäftsmodell(e) beschaffen?
    Unser Geschäftsmodell basiert nicht auf der Monetarisierung Ihrer Nutzerdaten, sondern ausschließlich darauf, dass wir Ihnen einen größeren Funktionsumfang und ein besseres Nutzererlebnis gegen Gebühren zur Verfügung stellen. Dazu kommen Werbeerlöse und unsere Corporate Services.
  9. Wie wollen wir das Ding vermarkten?
    Die App kommt in die Stores (und da muss man für gute Platzierungen auch nachhelfen), wir befeuern Social Media. Wir haben ein wunderbares und lebendiges Netzwerk an Influenzern und Early Adopters und moderieren selber eine Reihe von großen Communities. PR und Event sollen das ganze flankieren. Für die White-Label-Lösung wird ein kleines Vertriebsnetz aufgebaut und schließlich – das ist aber wieder Technologie – setzen wir auf das Produkt, die Nutzer und den viralen Faktor.
  10. Was kostet das alles und wo bekommen wir die erforderlichen Gelder her?
    Darüber sprechen wir auch. Nur nicht hier im öffentlichen Raum. Aber sehr wohl mit Banken und interessierten Kapitalgebern. Oder auch Ihnen?
  11. Wie sieht die Roadmap aus?
    Bis zur Beta ist die in agilen Stein gemeißelt und was die Sprints in der Entwicklung betreffen, kein großes Geheimnis. In der Vermarktung halten wir uns etwas bedeckter. Warum: Weil wir fest daran glauben, dass nicht die Produkte im Wettbewerb stehen, sondern die Kommunikation und das Marketing 😉
  12. Und: Haben wir einen Plan B?
    Aber klar! Wir werden weiterhin unsere Events anbieten und Beratungsleistungen rund um das Thema Digitale Transformation. Parallel tüfteln wir schon an App No. 2 und träumen von dem eigenen Wearable.

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