/ Social glue. Ein Experiment
1. Juni 2016

Social glue. Ein Experiment: Wir sind auf der Suche nach dem Klebstoff der Gesellschaft. Nach dem, was Menschen miteinander verbindet. Wir wollen das Small-World-Phenomen sichtbar machen. Dabei geht uns es nicht um die weak ties, die schwachen und entfernten Verbindungen, sondern um das enge Netzwerk. Berufliche und persönliche Kontakte, mit denen wir regelmäßig interagieren: Strong ties. Und darum, Menschen zusammenzubringen, die etwas Starkes, Verbindendes, etwas Gemeinsames eint. In Echtzeit. Mit hoher Kontextualität.

Kettenbrief als Social Glue

Genau zu diesem Thema startete Facebook gerade eine Art Kettenbrief, der genau dieses Phänomen auf wunderbare Weise sichtbar macht. jo wurde über seinem alten und geschätzten Freund Klaus Eck darauf aufmerksam:

Because life is not made only of photos! I also liked the idea…And I’m going to get into the game. The proposal is „shake“ Facebook. Let’s see if it works. The game is to make a small test to see who reads the messages when there is no picture. Therefore, if you are reading this message, make a comment using a single word about how we met. Just one word please. Next, copy this message on your wall so I can also leave a word. Just hold your finger on this text. Touch the word copy. Go to your page & hold your finger where you write. Then on „paste“ when it shows up. That’s it!

A single word about how we met

Schon nach wenigen Stunden gewährt das Experiment (hier der Link auf Jos Timeline) interessante Einsichten. Beispielsweise Orte, an denen wir uns trafen, Menschen, die uns einander vorstellten. Genauso wie gemeinsame Veranstaltungen, die wir besuchten, ehemalige und aktuelle Arbeitgeber, Ausbildung, Interessen, die uns verbinden. Als Begriffe wie Fixogum, Basils, Büro, Pisco haben sie nur subjektiv eine Bedeutung.

Wir fragen uns, welche Erkenntnisse wir daraus für die Algos unserer Technologie ziehen können. Um bessere, wärmere und nachhaltigere Empfehlungen aussprechen zu können. Aufgrund unserer Beobachtung lernen wir ungemein dabei. Nur ein blöder Kettenbrief? Alldieweil für uns ein spannendes Feldexperiment!

Die miitya Technologie

miitya visualisiert (ausprobieren unter www.miitya.com/dl) die persönlichen Kontakte aus unserem Adressbuch in der Nähe auf Radar und Karte. Es visualisiert andere Nutzer, die für uns relevant sind. Überdies hat der Betreiber unserer SaaS-Lösung die Möglichkeit, Inhalte nach Relevanzkriterien kontextuell auszuspielen.

So sieht ein Teilnehmer in Echtzeit seine eigenen Kontakte, aber auch Personen, Lieferanten, Partner oder Kollegen, die für ihn relevant sind. Er kann mit ihnen kommunizieren und sie treffen. Folglich hat der Betreiber die Möglichkeit, mit den Nutzern kontextuell zu interagieren. Die App ist aber nicht nur eine Meeting-App. Sie erlaubt dem Betreiber eine eigene Community aufzubauen, sie zu erweitern und so die Community über das ganze Jahr hinweg zu verbinden. Kurzum, mit ihr ständig im Dialog zu stehen.

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